Bürger in Japan auf sich allein gestellt

12. April 2011

Knapp einem Monat nach der Explosion im Kernkraftwerk Fukushima , hat es die japanische Regierung immer noch nicht geschafft, die eigene Bevölkerung zu evakuieren oder wenigstens zu informieren.

Stattdessen wird weiterhin versucht die Katastrophe klein zureden, die eigenen Fehler zu vertuschen und sämtliche stichhaltige Informationen zu blockieren oder zu verschleiern. Die Amerikaner hatten seit Wochen eine Evakuierungszone von mindestens 80 km empfohlen.

Die einzigen verlässlichen Informationen kommen derzeit von Greenpeace die lieber eigene Leute in die Krisenregion geschickt hatten. Auch Greenpeace fordert seit Wochen die Japanische Bevölkerung besser zu schützen. Aktuell hat Greenpeace selbst 60 Kilometer von Fukushima entfernt, deutlich erhöhte Werte in Bodenproben festgestellt.
So findet man auf der Seite von Greenpeace folgendes:

Greenpeace fordert erneut, Kinder und schwangere Frauen sofort zu evakuieren. Die Evakuierungszone rund um die Katastrophenreaktoren muss ausgeweitet werden, ein größerer Umkreis muss offiziellen Schutzstatus erhalten.
“In Tschernobyl hat man die Gebiete geräumt, in denen die Strahlung oberhalb von fünf Millisievert pro Jahr lag”, sagt Rianne Teule, Strahlenschutzexpertin von Greenpeace vor Ort in Tokio. “In Japan lässt man die Menschen einfach in der radioaktiven Zone ausharren.”

 

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